Mythen reloaded – Antike Rätsel neu erzählt
29. Januar 2026 bis 19 Februar 2026
Gestern wie heute faszinieren uns Mythen weiterhin, und der Grund dafür ist einfach: Sie erzählen von uns. Sie sind eine Erzählung, die uns aus der Zeit herausführt und in eine ewige Zeit sowie in einen heiligen Raum einführt. Eine besondere Zeit und ein besonderer Raum, die ein Geschenk der Götter sind, aber vom Helden reinen Herzens auch erobert werden müssen. Viele Mythen drehen sich um die Figur eines Helden, wie wir im ersten Treffen sehen werden, und sind eng mit den antiken Mysterien verbunden.
Dieses Thema wird im zweiten und dritten Treffen weiterentwickelt, in denen wir spannende Riten und Rituale erforschen, um sie zu entschlüsseln und somit zu entdecken, wie aktuell sie sind.
Magische Heldenwelt: im Bann des Labyrinths
Mit diesem ersten Termin der Reihe „Mythen reloaded – Antike Rätsel neu erzählt“ begeben wir uns auf Entdeckungsreise in die magische Welt der Helden, die die antiken Mythen bevölkern.
Dazu wagen wir uns buchstäblich in ein Labyrinth, ein uraltes Symbol, das von dichtem Geheimnis umhüllt ist. Wir werden seinen Ursprung untersuchen, die geometrisch-symbolischen Eigenschaften eines Labyrinths betrachten und den Mythos des Minotaurus enträtseln, jenes schrecklichen Ungeheuers, dem sich der Held im Zentrum des Labyrinths stellen muss.
Ein faszinierendes Symbol, das seit Jahrtausenden überliefert ist, um uns den Weg zur spirituellen Verwirklichung zu weisen, und uns zum „Erkenne dich selbst“ des nächsten Treffens führen wird.


Erkenne dich selbst! Weisheit und Rituale der Antike
Das gewaltige Phänomen der antiken Mysterien, die in ihrer vollendeten Form über ein Jahrtausend lang gefeiert wurden, wird das Thema des zweiten Termins der Vortragsreihe „Mythen reloaded – Antike Rätsel neu erzählt“ sein.
Über die alten Riten und Rituale – von den Orphischen Mysterien über Eleusis bis zu den Mithrasmysterien – ist nur wenig überliefert, da diese durch das Gesetz des Schweigens besiegelt waren, doch die damit verbundenen Mythen und Symbole erzählen uns viel darüber: Sie waren eine wunderbare Leiter zum spirituellen Aufstieg, die es ermöglichte, sich selbst, den Kosmos und den Großen Schöpfer des Alls kennenzulernen.
Die Mysterienkulte haben die antiken Zivilisationen geprägt und damit auch die unsere. In ihrer alten Form existieren sie nicht mehr, aber in ihrem Wesen bestehen sie weiter, um die Menschheit auf ihrem spirituellen Evolutionsweg zu begleiten.
Ägyptens Mysterien – Das Geheimnis von Tod und Wiedergeburt
Die ägyptische Zivilisation kann als die Wiege der Tradition angesehen werden, die alle späteren Mysterienkulte beeinflusste. Unter ihren zahlreichen Mythen ragte der von Isis und Osiris heraus.
Isis, die göttliche Mutter, war diejenige, die das Ankh besaß, den Schlüssel zum Leben, die schöpferische und regenerierende Kraft. Sie galt als Schutzpatronin der magischen Künste und trug den Titel der Großen Magierin, Ehefrau und Schwester von Osiris.
Osiris hingegen war das Symbol des perfekten Königs, des Mannes, der gelitten hatte und durch sein Opfer zu einem Gott wurde, wodurch er der Menschheit den Weg zur Befreiung und zur Flucht aus einem grauen und ungewissen Schicksal wies.
Der dritte Termin der Vortragsreihe „Mythen reloaded – Antike Rätsel neu erzählt“ beleuchtet nicht nur die Ereignisse des Mythos von Isis und Osiris, sondern konzentriert sich auch auf die damit verbundene rituelle Bedeutung von Tod und Auferstehung als eine Erfahrung, für die die Schweigepflicht galt, eine unumgängliche Geheimhaltung, verbunden mit dem Unaussprechlichen: Wie kann man tatsächlich sterben und dann wieder auferstehen?


Die Essener, Hüter des Lichts – Das verborgene Tor der Einweihung
Abschließend führt uns die Reise „Mythen reloaded – Antike Rätsel neu erzählt“ an die Ufer des Toten Meeres. In einer Zeit tiefgreifender Umbrüche und geistiger Suche zog sich eine Gemeinschaft in die Stille der Wüste zurück: die Essener.
Sie waren nicht nur eine religiöse Gemeinschaft, sondern Träger einer inneren Weisheit, die wie ein verborgenes Licht den Weg zum Christentum vorbereitete. Am Ufer des Toten Meeres lebend, pflegten sie ein Leben der Reinheit, der inneren Disziplin und der erwartungsvollen Vorbereitung auf die kommende Offenbarung.
Ausgehend von archäologischen Funden und den Schriftrollen von Qumran, die 1947 entdeckt wurden, öffnet sich der Blick auf die symbolische und geistige Dimension ihres Lebens. Sie wählten die Wüste als Ort der Läuterung und Stille, die rituellen Tauchbäder als Weg der Reinigung und das gemeinsame Mahl als Zeichen ihres Bundes.
Als Wegbereiter des christischen Mysteriums und als Zeugen einer inneren Schule, die im Schweigen das göttliche Licht bewahrte, sind sie uns auch heute noch ein Beispiel für die Vorbereitung des inneren Tempels.
Wann & Wo?

Magische Heldenwelt: im Bann des Labyrinths
79100 Freiburg im Breisgau
Mobil: 0157-3912 8359

Erkenne dich selbst! Weisheit und Rituale der Antike
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Ägyptens Mysterien – Das Geheimnis von Tod und Wiedergeburt
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Die Essener, Hüter des Lichts – Das verborgene Tor der Einweihung
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