Kraftzentren – Techniken und Praxis
28. Januar 2026 bis 18 Februar 2026
In allen Traditionen haben Asketen bezeugt, dass der Mensch über spirituelle Sinne verfügt, die, wenn sie durch eine spezielle Disziplin angeregt werden, von einem inaktiven und scheinbar nicht vorhandenen Zustand zu einer Wahrnehmung der Realität übergehen, die über die physische Ebene hinausgeht.
Im Yoga sind diese spirituellen Sinne unter dem Namen Chakren bekannt. Die Archeosophie bezeichnet sie als Kraftzentren oder Bewusstseinszentren. In der Vortragsreihe wollen wir uns mit dieser Lehre beschäftigen, mit den anatomischen und psychischen Entsprechungen und vor allem damit, wie wir darauf einwirken können, um das Erwachen und die Entwicklung des Individuums zu fördern.
Im Anschluss an die Vortragsreihe wird ein einführender Kurs zur praktischen Umsetzung angeboten, in dem es um Techniken der Atmung, der Konzentration bis hin zur Meditation geht.
Das Stirnzentrum
Die Fähigkeit, willentlich zu handeln, unsere Aufmerksamkeit auf das auszurichten, was wir lernen oder tun möchten, die Fähigkeit, konzentriert zu bleiben oder zu visualisieren, ein gutes Gedächtnis zu haben, das sind Fähigkeiten, die in jedem von uns latent vorhanden sind und die entwickelt und gestärkt werden können.
Aber es gibt noch viel mehr. Der Geist und das Gehirn haben unerschlossene Potenziale, die wir nur zu einem kleinen Teil nutzen. Das Stirnzentrum ist mit der Entwicklung der geistigen Fähigkeiten verbunden, ein aktives Stirnzentrum fördert zum Beispiel die Intuition und die Hellsichtigkeit. Und dieses Zentrum ist, wenn es entsprechend geübt ist, auch der psychosomatische Begegnungspunkt mit den göttlichen Energien.


Das Halszentrum
Das Hals- oder Kehlkopfzentrum nimmt hierbei eine besondere Stellung ein. Es ist eng mit dem Wort und der Musik verbunden. Mit einem entwickelten Halszentrum ist es möglich, Stimmen, Töne und Musik bis in die höchsten spirituellen Ebenen wahrzunehmen.
Die modellierende Kraft der Musik kann dabei helfen, nicht nur die Entwicklung des Halszentrums zu fördern, sondern auch das innere Gleichgewicht und die Harmonie mit dem Schöpfer wiederherzustellen.
Das Herzzentrum
Im Laufe der Geschichte hat die Menschheit unterschiedliche Systeme und spirituelle Wege entwickelt, um das Bewusstsein auf diese Weise zu erweitern. Diese Methoden haben sich mit dem jeweiligen Bewusstseinszustand der Menschheit verändert und weiterentwickelt.
In allen Kulturen nimmt die Arbeit am Herzzentrum eine wichtige Rolle ein. Die sogenannte Kardiognosis, also das Erkennen mit dem Herzen, stellt eine zentrale Erfahrung in der Reinigungsarbeit der Kraftzentren dar. Sie hilft dabei, den inneren göttlichen Funken zu wecken und lebendig werden zu lassen. So kann in der „geheimen Kammer des Herzens“ eine unmittelbare Erfahrung des göttlichen Lichts geschehen.


Das Basiszentrum
Begriffe wie Vitalenergie, Kundalini oder Chakras sind heute – nicht zuletzt durch das indische Yoga – auch im westlichen Kulturraum weit verbreitet. Doch was bedeuten sie genau? In welchem Zusammenhang stehen Vitalenergie, Kundalini und das Basiszentrum?
In westlichen spirituellen Traditionen wird die erweckte Schlangenkraft des Basiszentrums häufig mit dem Lebensbaum verglichen und mit der Fähigkeit, sich von seinen Früchten zu nähren. Damit ist die Möglichkeit gemeint, die spirituelle Entwicklung zur höchsten Reife zu führen, das innere Labyrinth zu verlassen und Frieden, Weisheit sowie Glückseligkeit zu finden.
Wann & Wo?

Kraftzentren – Das Stirnzentrum

Kraftzentren – Das Halszentrum

Kraftzentren – Das Herzzentrum
Rheinstr. 44
12161 Berlin
